Unser Stamm

Aufgrund des Coronavirus pausieren wir vorsorglich unsere Jugendarbeit, d.h. es finden keine Sippenstunden statt. Mehr Infos!

Das Wappen des VCP Dettingen.
Der VCP Dettingen hat zur Zeit vier aktive Sippen, die sich einmal in der Woche zur Sippenstunde treffen, um dort miteinander Spiele zu spielen, Erfahrungen auszutauschen und etwas über die Pfadfinder zu lernen. Unser Stamm hat seit 1953 den Eingennamen "Ritter vom Ordenskreuz" und wurde 1951 von Gotthilf Kurz gegründet.

 

Unsere Sippen

Mehr Informationen über die einzelnen Sippen, wie Zielgruppe/Jahrgänge, Treffpunkt und Kontaktmöglichkeiten zu den Sippenleitern, stehen in den einzelnen Sippenberichten:

Desweiteren sind die Mitarbeiter des VCP Dettingen im Stammesrat organisiert. Hier werden Entscheidungen getroffen und kommende Aktionen geplant. Aktuell sitzen die ehemaligen Sippen Fuchs, Adler, Eisbär und Robbe im Stammesrat. Seit dem November 2018 werden auch die Sipplinge der Sippe Tiger in den Stammesrat und in die orangisatorische Arbeit mitintigriert.

Die Gründung

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde die zerstörte Gemeinde in Dettingen wieder aufgebaut. Eine Jugendarbeit im Ort gab es zur damaligen Zeit nicht, worauf der damalige Gauführer des Gau Tecks Gotthilf Kurz im März 1951 in Dettingen die Initiative ergriff und die Christlichen Pfadfinder für Jugendliche ab 14 Jahren gründete. Die ersten Sippenabende fanden bei Gotthilf Kurz und seiner Frau Maria zuhause statt. Auf dem Pfingstlager vom 12. bis zum 15. Mai 1951 in Wiesensteig wurden die Dettinger Pfadfinder als Siedlung “Ullrich von Hutten” durch den Gauführer Gotthilf Kurz bestätigt. Siedlungsführer der Dettinger Pfadfinder wurde Karl Birkenmaier. Die Siedlung gehört nun dem CPD/CP (Christliche Pfadfinder Deutschland) an.

Am 17. Juni 1953 wurden wir -die Siedlung "Ullrich von Hutten"- in Zwiefalten vom Landesmarkführer Gustav Schauer auf dem CP-Landesmarktreffen zum Stamm “Ritter vom Ordenskreuz” erhoben. Die damalige erste Stammesaufgabe war es, das Laienspiel “Trossbuben” vorzuführen. Stammesführer wurde Karl Birkenmaier. Weitere Stammesführer waren Manfred Klein und Hermann Brenz bis 1961. Auf dem CP-Landessmarktreffen waren bereits 14 CP'ler aus Dettingen dabei.

Die drei Wurzeln des CP in Dettingen unter Teck

  1. "Scouting for Boys"
    Das Buch "Scouting for Boys" wurde vom Gründer der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell, verfasst und handelt von der sogenannten "Pfadfindermethode". Dabei ist die Pfadfinderbewegung als "freiwillige, politisch unabhängige Erziehungsbewegung für Kinder und Jugendliche, die offen ist für alle, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis" definiert. Das Ziel ist, zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten nutzen können, um der örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft beizutragen. Damit sind wir auch eine Friedensbewegung und vermitteln demokratische Werte.
     
  2. Die jugendliche Protestbewegung
    Besonders im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts kristallisierte sich aus der Jugend heraus eine Protestbewegung gegen die Industrialisierung und dem vom städtisch geprägten Leben mit einer Hinwendung zum Naturerleben. Dabei spielten auch die Wiederaneignung von Volksliedern und die Geselligkeit eine entscheidende Rolle. So entstanden weltweit bündische Organisationen und Gruppen.
     
  3. Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM)
    Dieser breitete sich bereits durch Johannes Knehr (Vorsitzender der Jugendabteilung des Paulusvereins in Stuttgart) 1909 mit "Zeltfreizeiten im Freien" im Südwesten aus. Die Arbeit des CVJM glich mit dem der ursprünglich englischen Pfadfinderidee überein, sodass die Pfadfindersache eine Sonderabteilung des CVJM wurde und maßgeblichen Einfluss zur Gründung des CP in Dettingen hat.

Von den Christlichen Pfadfindern (CP) zum Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)

Aufgrund der immer weiter voranschreitenden Vernetzung von Pfadfinderbünden und einer zunehmenden Gleichstellung der Geschlechter traten der CP und der EMP (Evang.-Mädchen-Pfadfinderbund) aus ihren Bünden aus und gründeten gemeinsam den "CPB in Württemberg" (Christliche Pfadfinderbund Württemberg). So fand 1970 das erste gemischtgeschlechtliche Landeslager in Kantersteg (Schweiz) statt.
Diese Entwicklung vollführte sich drei Jahre später schlussendlich auch auf Bundesebene, indem sich CP, EMP und der Bund Christlicher Pfadfinderinnen (BCP) zum Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zusammenschlossen. Auch der CPB in Württemberg löste sich kurz danach auf und trat dem VCP bei.